300 Kilometer weiter gezogen.
Nach einer Nacht, 2 Kilometer neben dem AKW Brunsbüttel, sind wir in den Kreis Wiitmund getourt. Das Radio meldete die ganze Zeit Stau rund um Hamburg mit bis zu zwei Stunden Wartezeit. Aber wenn Engel reisen..... Wir standen maximal zehn Minuten 😎.
Den Nachmittag verbringen wir in der Sonne. Spazieren am Hafen entlang und genießen.
Ab 18 Uhr ziehen dunkle Wolken auf und der Wind bläst immer stärker. Der Nachbar warnt uns schon vor einer unruhigen Nacht. Schauen wir mal was da kommt.
Montag, 30. Mai 2016
Rømø (DK) Harlesiel (D)
Samstag, 28. Mai 2016
Leck (D) Ròmò (DK)
Heute wieder gerade mal 70 Kilometer gepackt. Aber dafür einen ganz tollen Stellplatz auf der Insel gefunden. Der Platz gehört zu den 100 besten Plätzen in Europa. Bei dem Ranking hat er die Position definitiv verdient. Absolut sauberes Sanitär, Plätze eben und super parzelliert. Die Umgebung ist klasse. Ich habe noch nie einen so breiten Sandstrand gesehen. Ich schätze mal locker 1 Kilometer. Wohnwagen und Wohnmobile dürfen von 8 bis 21 Uhr direkt am Strand im Sand stehen.
Nur wenn man essen geht, trifft einen fast der Schlag. Für zwei Schollenfilets mit Pommes und zwei 0,2 Cola satte 46 Euro. Naja, unter schmerzhaftem Lernprozess eingeordnet.
Ab morgen geht es dann der Küste entlang in Richtung Sankt Peter Ording.
Freitag, 27. Mai 2016
Völklingen (D) Kebra (D)
Gegen 10 Uhr kommen wir von Zuhause los und fahren über Frankfurt in Richtung Thüringen. Wir wollen bei unserer Nordtour noch bei Anja's Vater in Thüringen vorbei schauen. Ab Bad Homburg geht es nur noch Stop and Go so das wir bei Alsfeld entscheiden die Landstraße zu nutzen. Es dauert zwar eine Stunde länger aber dafür kommt man voran. Wir fahren über Bad Herstellung, Bebra, Mühlenhausen bis Kleinfurra. Dort grillen wir dann noch gemütlich und starten kurz vor acht zu einem der Stellplätze die uns die Promobil App anbietet. Er erste Stellplatz ist in Sondershausen. Leider ziemlich enttäuschend. Der angepriesene Platz ist nicht mehr als ein Parkplatz ohne Strom oder sonstiges. Wir entscheiden den nächsten Stellplatz anzufahren. Dieser liegt im tiefsten Wald zirka 4 Kilometer abseits jeglicher Zivilisation. Also weiter. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Kebra Stausee. Der Campingplatz war zu Honeckers Zeiten bestimmt ganz toll. Sanitär hat noch etwas DDR Charme, tut aber noch ihren Zweck.
Mittwoch, 25. Mai 2016
Wolframs- Eschenbach (D) Völklingen (D)
Aber morgen geht es wieder weiter. :-)
Bad Füssing (D) Wolframs-Eschenbach (D)
In der Promobilapp finde ich einen sehr guten Stellplatz in Mittelfranken in Bayern,
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolframs-Eschenbach
Der kleine Ort ist wirklich interessant. Wir machen Abends noch einen kleine Spaziergang durch die alten historischen Gassen.
Der Stellplatz ist fast voll . Sehr sauber und bietet ausser einer Dusche und Toilette eigentlich alles was was Mobilistenherz höher schlagen lässt.
Dienstag, 24. Mai 2016
Pápa (Hr) Bad Füssing (D)
Ruhetag in Pápa
Nach einem guten Frühstück im der Sonne vor dem Wohnmobil genießen wir die tollen Sanitär Anlagen des Campingplatz. Und dann starten wir in das Thermalbad. Das Thermalbad hat wohl auch schon seine besten Zeiten hinter dich. Alles ist ziemlich mitgenommen. Aber beim ersten Kontakt mit dem Wasser spürt man ein richtiges Kribbeln auf der Haut. Die Mineralien die das Wasser hat tun ihre Wirkung. Nach einer Stunde in der warmen Brüche sind sogar meine Kreuzschmerzen fast weg.
Am Abend hat Beppo dann noch eine Begegnung mit einem Pudel. Der Besitzer wollte trotz Vorwarnung seinen Pudel mit Beppo spielen lassen. Ok. Dann habe ich Beppo halt spielen lassen. Nach 12 Stunden konnte der Pudel alle vier Beine wieder benutzen.
Sonntag, 22. Mai 2016
Senj (KRO ) Pápa (HR)
Ein Tag fahren ist angesagt.
Wir wollten ja ursprünglich bis Dubrovnik der Küste entlang fahren und Sonne und Meer genießen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Die Tour wird auf jedenfall geändert und wir fahren von Senj ins Landesinnere in Richtung Ungarn. Die Plitzvitscher Seenplatte heben wir uns für ein anderes mal auf und steuern den Termal Campingplatz Pápa an.
Das Navi macht mal wieder Freude und führt uns trotz Einstellung "schnellste Route" durch die urigsten Dörfer mit den tiefsten Schlaglöcher. Ich werde mir nach dem Urlaub wohl ein neues Navigationsgerät gönnen. Auf jedenfall sehen wir Kutschen mit grossen Autoreifen die hoch mit Heu beladen sind und die dann auch noch von Pferden gezogen werden. Wie man sich eigentlich Rumänien oder Albanien vorstellt.
Anja hat heute auch die ersten Autobahn Kilometer mit dem Carado gefahren.
Der Campingplatz Pápa ist eine sehr gepflegt Anlage mit sehr guten Sanitär. Allerdings macht die Stadt Pápa einen eher herunter gekommenen Eindruck. Die Autos Rasen durch die Stadt als wäre es eine Rallye Strecke. Alles ist staubig und dreckig. Im Park steht das Gras fast einen halben Meter hoch und betrunkene Anwohner torkeln durch die Straßen. Ein eher abschreckendes Bild für uns. Wir stehen auf dem geschotterten Stellplatz vor dem Campingplatz und planen evtl für 3 Nächte hier zu bleiben.
Freitag, 20. Mai 2016
Malinska - Seny
Ganze 70 Kilometer haben wir heute an der kroatischen Küste gepackt. OK,wir sind wenigstens mal von Krk weg gekommen. Die traumhafte schöne E65 verläuft direkt am Meer entlang in Richtung Split. Unser Etappenziel, die Plitzvitscher Seenplatte haben wir zwar um 198 Kilometer verfehlt aber einen solch schönen Stellplatz wie Seny konnten wir einfach nicht ignorieren. Seny selbst ist scheinbar ein ehemaliges Fischerdorf in das der Tourismus Einzug gehalten hat. Die engen Gassen sind teilweise von Vekaufsbuden gesäumt. Aber das untere Dorf hat nichts von seinem Charme verloren.
Wir werde heute Nacht hier am Meer stehen bleiben und genießen.
Donnerstag, 19. Mai 2016
Camping Krk/ Malinska
Heute sind wir vom Camping Krk in das gerade mal 14 Km entfernte Malinka umgezogen. Hier fanden wie auch gleich mal eine Camping Gas Tankstelle. Die Gasflasche sind gefüllt und gerade mal 800 Meter entfernt ist auch noch ein kleiner Familiär geführter Stellplatz für 9 Wohnmobile. Wie hatten direkt Kontakt mit den bereits hier stehenden Mobilisten und wurden auch noch auf Kaffee und Erdbeerkuchen eingeladen.
Zum Hafen sind es gerade mal 800 Meter. Und das geniale, es gibt einen echt guten Döner.
